Schon etwas älter…

Dieses Plakat war, wenn ich mich richtig erinnere, irgendwann um das Jahr 2000 aktuell. Ich weiß noch, wir sollten zu der Zeit in der Schule mal – ich glaube es war in Kunst – Werbung aus Zeitschriften sammeln und eine meiner Mitschülerinnen hat dieses Bild mitgebracht. Es hat mich damals schon unheimlich fasziniert. Heute weiß ich auch warum…

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Ein Gespenst geht um auf Facebook

Folgenden Artikel habe ich gerade von einem Bekannten gezeigt bekommen. Sehr schön geschrieben und trifft den Nagel irgendwie auf den Kopf:

Wenn es im ‘Dunkeln’ munkelt…

Ein Gespenst geht um auf Facebook. Es ist nicht der Geist des Kommunismus oder gar der von Karl Marx, es ist der Ungeist des gegenseitigen Belauerns, Ausgrenzens, das Gespenst schwarzer Listen und schwarzer Manipulationsmagie in geheimen Gruppen, die teilweise täglich die Namen wechseln, die Mitglieder, nie aber die Intention: verleumden, ausgrenzen, diffamieren.

Ein Gespenst geht um auf Facebook, so köstlich gefährlich, dass es Zucker aus der Hand leckt, weil keiner eine Peitsche hat und auch mit nichten wüsste, wen es zu schlagen gilt. Weil auf wundersame Weise so viele Fakes von so wenig Einfluss unterwegs sind, dass keiner mehr weiß, wer Freund, wer Feind ist.

Schwarze Listen, Klärungsgruppen, gar konspirativ geht es zu, wenn die Schatten lang werden, länger als die Gesichter der gedissten, der gesetzwidrig auf schwarzen Listen halb öffentlich ausgestellten, die Opfer = Täter = Opfer und so fort ebenfalls in der Schattenwelt leben.

Weiterlesen…

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Auch ich bin Deutschland

Auch ein Posting aus dem Chat:

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F*** the police

Wurde vorhin im Chat gepostet:

Da stellt sich mir die Frage: Ist Rammeln bei Pferden auch ein Zeichen von Dominanz…? :D

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Begriffsdefinition: Zoosexualität / Zoophilie / Bestialität / Zoosadismus / Sodomie

Zoosexualität:
Zoosexualität ist der Überbegriff für die auf Tiere bezogene sexuelle Orientierung, wobei die sexuelle Zielsetzung völlig unbeachtet bleibt. Das heißt, dieser Begriff lässt keine Rückschlüsse darauf zu, ob die betreffende Person sich zu Tieren emotional hingezogen fühlt (Zoophiler), es ihr einzig um den sexuellen Kick geht (Beasty) oder ob sie beim Quälen oder gar Töten der Tiere sexuelle Lust empfindet (Zoosadist).

Zoophilie / Zoophile(r):
Zoophilie beschreibt das emotionale sowie sexuelle Hingezogensein zu Tieren, was die Bevorzugung dieser als Lebensgefährten und/oder Sexualpartner zur Folge hat. Zoophile messen ihren Tieren die gleiche Bedeutung bei wie “normale” Menschen ihrem menschlichen Partner und behandeln entsprechend ihre Tiere ausgesprochen liebe- und respektvoll. Grundsätzlich lehnen Zoophile es ab, Methoden wie gezielte Konditionierung, Fehlprägung oder gar mechanischen Zwangsmaßnahmen anzuwenden, um mit Tieren sexuell interagieren zu können; im Gegensatz zu Beastys und Zoo-Sadisten ist ihnen also das Wohl der Tiere weitaus wichtiger als ihr eigener Wunsch nach sexueller Befriedigung (vgl. ZETA-Prinzipien).
In der Umgangssprache wird Zoophilie oftmals mit Sodomie gleichgesetzt, obwohl letzterer Begriff aufgrund seiner schwammigen Definition heute als veraltet gilt.

Bestialität / Beasty:
Bestialität leitet sich vom englischsprachigen Begriff Bestiality ab, der Bezeichnung für sexuelle Handlungen mit Tieren, meist im Sinne von “Das Tier zum sexuellen Verkehr benutzen”. Übersetzt wird dieser Begriff oft mit “Sodomie”, weil es im deutschen Sprachraum dafür keinen umgangssprachlich passenden Begriff gibt. Mit “sodomy” wird hingegen in den meisten Ländern der Analverkehr bezeichnet oder allgemein “widernatürliche Unzucht”. So werden die englischen Begriffe “bestiality”, “buggery” und “sodomy” ins Deutsche alle als “Sodomie” übersetzt.
Ein Beasty ist jemand, der mit Tieren Geschlechtsverkehr hat, ohne dabei Gefühle (Liebe) für sie zu empfinden. Beastys geht es primär um den sexuellen Kick. Manche von ihnen erhalten sich dabei recht rücksichtslos und nehmen auch dann sexuelle Handlungen an Tieren vor, wenn diese sie duldend über sich ergehen lassen.
In der Zoo-Szene ist die genaue Definition des Begriffes Beasty ein sehr rege diskutiertes Thema. Da sehr unterschiedliche Ansichten vertreten werden, ist seine Abgrenzung eher schwammig.

Zoosadismus/ Zoosadist:
Ein Zoosadist ist jemand, der sexuelle Befriedigung dabei empfindet, ein Tier (sexuell) zu quälen oder gar qualvoll zu töten.
In Deutschland sind zoosadistische Handlungen zurecht nach §§17 TierSchG sowie 303 StGB unter Strafe gestellt.
Zoophile verabscheuen derartige Gewalt gegen Tiere aufs Äußerste und möchten sich ausdrücklich von Zoosadisten distanzieren.

Sodomie:
Dieser Begriff leitet sich von der biblischen Stadt Sodom ab, die durch ihre lasterhaften Ausschweifungen in Gottes Ungnade gefallen war. Ursprünglich war “Sodomie” eine umgangssprachliche Bezeichnung für alle sexuellen Praktiken, die nicht der Fortpflanzung dienen, darunter auch Geschlechtsverkehr mit Tieren und Analverkehr/Homosexualität. Aufgrund dieser Ungenauigkeit der Definition gilt der Begriff Sodomie allerdings heute als veraltet; die sexuelle Neigung zu Tieren bezeichnet man daher nun korrekt als Zoosexualität bzw. Zoophilie.

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Gibt es ein negatives Äquivalent einer rosaroten Brille?

Wer kennt das nicht: Man hat sich über jemanden geärgert oder sich mit jemandem verstritten und seitdem könnte man sich über jedes seiner Worte und jede seiner Taten nur noch maßlos aufregen. Alles erscheint wie eine Provokation – ob von der betreffenden Person nun beabsichtigt oder nicht. Ja, oft sogar selbst dann noch, wenn diese Person den Streit eigentlich zu schlichten versucht.

Ähnlich fühle ich mich auch jetzt gerade angesichts der Facebook-Diskussionen über die Kölner Demo vergangenen Samstag.
Schon seit geraumer Zeit habe ich den Eindruck – und die Reaktionen auf und nach der Demo haben mich mal wieder darin bestätigt. Es scheint mir, als ob die Zoophilie-Gegner all unsere Worte und Aktivitäten durch eine Art negatives Äquivalent einer rosaroten Brille wahrnehmen: Alles kommt ins Negative verzerrt beim Gegenüber an. Alles unter der Prämisse, dass genau wir diejenigen sind, die bei Tieren aufgerissene Genitalien und Eingeweide verursachen und dass es nichts anderes zwischen gar keinem sexuellen Kontakt und grausamster Vergewaltigung gibt – und schon gar keinen einvernehmlichen Verkehr (wie schon in meinen Kommentaren geschrieben: Ihr habt unsere Tiere auf der Demo gesehen, und sie sahen nicht so aus wie die schwer verletzten Tiere auf Euren Plakaten).

Und unter diesem Gesichtspunkt erscheint es mir irgendwo auch gar nicht mehr verwunderlich, dass es auf und nach der Demo angesichts unseres Erscheinens zu solch intensiven Emotionsausbrüchen und überhitzten Gemütern kam. In jedem von uns sahen sie nichts anderes als einen Tierquäler der grausmsten Sorte. Kein Wunder also, dass sie am liebsten sämtliche Hunde “befreit” und uns alle der Reihe nach vermöbelt hätten. Hand aufs Herz: Mir selbst würde es mit den Bildern geschändeter Tiere im Hinterkopf sicher auch nicht anders gehen; diese Bilder zerreißen auch mir das Herz…
Jedenfalls können wir von der Zoo-Seite dann da noch so sehr von Liebe, Respekt usw. reden. Für den Brillenträger, der uns als triebgesteuerten Sadisten sieht – insbesondere angesichts der Tatsache, dass die Taten zu allem Übel auch noch als legal und nicht strafbar deklariert werden -, muss es der blanke Hohn sein. Schwer verletzte und verstörte Tiere und das soll Liebe sein?! Definitiv nein. Unbestreitbar ein Gegensatz, wie er krasser nicht sein könnte. Der Brillenträger muss sich sogar so verhöhnt vorkommen, dass er allein deshalb schon die Energie aufbringt, seine Familie und seine Freunde zu mobilisieren, um einige hundert Kilometer nach Köln auf eine Demo zu fahren.

Nun wiederhole ich aber abermals, dass wir Zoophilen nicht diejenigen sind, die Tiere so grausam quälen wie auf den Demo-Schildern dargestellt. Das sind wenn, dann die Taten von Zoosadisteneiner Gruppe, die wir Zoophilen selbst zutiefst verurteilen.
Und ich frage mich: Was kann man tun, um dem Brillenträger seine negativ verzerrende Brille abzunehmen?

Ich bin überzeugt davon, dass vielen Lesern dieser Artikel nun als dilettantischer Versuch erscheint, für die Ablehnung der Zoophilie-Gegner krampfhaft einen Grund zu suchen und ihn irgendwie mit unserem “verzerrten” Weltbild in Relation zu setzen. Liege ich richtig mit dieser Annahme? Dann schlage ich doch vor, diesen Artikel noch ein weiteres Mal in aller Ruhe durchzulesen und zu überdenken.

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Köln, 24.03.2012 – Resonanzen

In der Kölner Ausgabe der Bildzeitung gab es heute einen kleinen Artikel:

Außerdem findet sich auf der Webseite deutschlandsagtnein.com einen Bericht über die Demo.

Übrigens hier noch der vom ZETA-Verein erarbeitete und auf der Kölner Demo verteilte Flyer sowie sein Resumee der Demo.

EDIT: Link zum Resumee des ZETA-Vereins ergänzt.

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Köln, 24.03.2012 – mein persönliches Fazit

Mir ist vollkommen bewusst, dass dieser Artikel den Facebook-Diskussionen wieder reichlich Futter bieten wird, aber ich möchte an dieser Stelle dennoch ein paar Gedanken zur gestrigen Demo festhalten.

Seit ich gestern Abend zu Hause angekommen bin, muss ich nahezu pausenlos über das Erlebte nachdenken. Und nicht zuletzt auch über die Reaktionen, die mir von einigen Freunden aus den Facebook-Gruppen zugetragen wurden. Um es auf den Punkt zu bringen: Ich finde es regelrecht erschreckend, wie dort aktuell wieder die Gemüter am überkochen sind und wie Reaktionen insgesamt auf die Demo sowie speziell auf unser Auftreten ausfallen. Es ist überaus erschreckend und macht mich sehr betroffen…
Ich muss gestehen, dass meine letzten beiden Blog-Artikel bewusst provokant waren und ihrerseits ebenfalls die Stimmung stark aufgeheizt haben. Dafür möchte ich mich an dieser Stelle aufrichtig entschuldigen. Ich sollte es längst besser wissen, dass sich Feuer nicht mit Feuer bekämpfen lässt…

Nun aber zurück zu den gestrigen und heutigen Ereignissen. Beginnen wir mal ganz vorne.
Es war also eine Demo vorgesehen – “gegen sexuellen Missbrauch von Tieren”, so der Titel. Doch eigentlich wollte man dort speziell gegen Zoophilie demonstrieren und eine Gesetzesänderung, genauer gesagt eine Strafbelegung aller sexuellen Mensch-Tier-Kontakte forden. Und das auf der Grundlage der altbekannten Vorurteile (bitte noch nicht vorverurteilen – erst weiterlesen).
Mal ganz nüchtern betrachtet: Es ging also um uns. Und es ging darum, uns zu kriminalisieren. Dass uns das nicht egal ist, sollte doch eigentlich keiner weiteren Erläuterung bedürfen. Und dass wir nicht tatenlos dabei zusehen und die Hände in den Schoß legen wollten, sollte doch ebenso sehr nachvollziehbar sein. Hinzu kommt, dass uns die Organisatorin Frau Ulla Saure auch konkret zur Demo eingeladen hat. Uns wird doch sonst immer vorgeworfen, wir wären feige und würden uns verstecken. So – also sind wir hin.

Und nun waren wir also da. Was genau haben wir vor Ort unternommen? In erster Linie haben wir Präsenz gezeigt. Soll heißen: Wir waren eben da. Was haben wir noch getan? Ein wenig fotografiert und gefilmt. Flyer verteilt. Ansonsten haben wir uns noch ansprechen lassen und vereinzelt auch andere angesprochen und versucht, sachliche, freundliche und vor allen Dingen friedliche Gespräche zu führen. Gedankenaustausch eben. Verstehen und hoffentlich auch verstanden werden. Was kann man mit einer Hand voll Menschen, die bei weitem keine Schlägertypen und auch sonst nicht aggressiv eingestellt sind, schon gegen die geballte Masse erreichen…?

Doch was geschah tatsächlich? Klar, auch wir wurden gefilmt und fotografiert. Das war zu erwarten und ist eigentlich nichts erwähnenswertes. Anders sieht es aber damit aus: Wir waren da – und allein unsere Präsenz sorgte schon für extreme Verunsicherung, Gefühlsausbrüche und sogar Aggression. Dazu mussten wir noch nicht einmal den Mund auftun oder anderweitig handeln. Erschreckend. Natürlich war uns allen klar, dass die Masse angesichts unseres Erscheinen nicht frohlocken würde. Doch andererseits war es niemals unsere Absicht, die Menschen zu solchen Reaktionen zu bringen. Wie heißt es so schön: “Wir kommen in Frieden.” Ich denke, ich muss nicht erst erwähnen, dass ich mich dabei alles andere als wohl fühlte. Ja, wie die Anspielung schon durchscheinen lässt: Man fühlte sich wie ein Außerirdischer…

Was mich ebenfalls sehr betroffen gemacht hat: Es fand sich kaum jemand, der zu einem sachlichen und ruhigen Gespräch mit uns fähig bzw. überhaupt daran interessiert war. Man lehnte uns ab. Allein aus Prinzip. Man hat uns nie kennengelernt, hat sich nie mit uns beschäftigt. Man weiß praktisch gar nichts über uns, außer eben, dass wir uns als zoophil bezeichnen. Und trotzdem maßt man sich an, es um Welten besser zu wissen als wir selbst, wie genau wir ticken und was genau wir mit unseren Tieren tun – ungeachtet der Frage, ob wir tatsächlich etwas mit unseren Tieren tun und ob wir überhaupt Tiere haben. Das heißt, ich will keineswegs abstreiten, dass man bei der Einschätzung seiner selbst oft alles andere als objektiv ist und dass es sogar ausgesprochen schwierig ist, sich selbst in allen Punkten richtig einzuschätzen. Aber kommen wir nun konkret zur Demo: Wir waren da und haben uns gezeigt. Wir hatten sogar unsere Tiere dabei. Man hatte die Möglichkeit, sich konkret real und ungeschminkt mit uns zu beschäftigen, uns zu erleben, auszufragen und und und… Besonders bei David wäre dies lohnenswert gewesen. Ich kenne ihn persönlich und schätze ihn sehr für seinen freundlichen, ehrlichen und aufgeschlossenen Charakter und insbesondere auch die Ruhe und Besonnenheit, die er ausstrahlt. Ohne damit “schleimen” zu wollen: Ich halte ihn für einen ganz besonderen Menschen. Und ich finde seinen liebevollen Umgang mit Tieren ebenfalls wundervoll. Ja, auch seine Dogge habe ich bereits kennengelernt. Auch die ist freundlich und ruhig und keinesfalls auffällig. Dass dieser imposante Hund am gestrigen Tage etwas eingeschüchtert wirkte, finde ich angesichts der großen Menschenmasse, in die er da mitgenommen wurde, alles andere als verwunderlich. Aber ich schweife ab…

Noch mal: Man hatte die Chance, uns persönlich und nicht nur durch das verzerrende Medium “Internet” kennenzulernen und auch unsere Tiere genauer anzusehen und ihren Zustand zu beurteilen. Doch wurde diese Möglichkeit in angemessenem Maße genutzt? Nein. Viel eher brachte man uns die pure Ablehnung entgegen. Wollte uns wegjagen. Notfalls mit Gewalt. Erschreckend, wie fanatisiert die Masse doch war, dass sie sich lieber auf die Informationen Dritter verließ als die Chance zu nutzen, uns real kennenzulernen und sich eine eigene Meinung zu bilden. Doch ich vergaß, wir Zoophilen lügen ohnehin alle nur wie gedruckt. Und andere wissen es immer 200%-ig besser, wie wir sind und was wir tun… *traurig seufz*

Und da stand man nun. Wenn man uns nicht gerade ausgrenzte, griff man uns verbal und tätlich an – um sich dann später auf Facebook seiner Taten zu brüsten und erhobenen Hauptes schreiben zu können, wie hässlich, degeneriert, dumm, stinkend, schmutzig und sonstwas wir doch wären. Gut, David war ohne Schuhe unterwegs. Na und? Wenn es ihn glücklich macht? Bei mir an der Schule war damals auch ein Junge, der das im Sommer öfters tat und an der Uni kenne ich auch mindestens zwei solche Personen. Was soll daran verwerflich sein? Sie laufen doch noch nicht einmal oben ohne rum – wenn, dann würde ich dies eher noch als anstößlich empfinden, wenn man es denn unbedingt will…
Und gut, Michael ist leider alles andere als der Schlankeste und trägt außerdem noch eine Brille mit recht starken Gläsern. Doch muss er dafür unbedingt selbst etwas können? Und gab es denn nicht auch unter den Demonstranten Personen mit Gehhilfen usw.?

Im Grunde findet man doch im Nachhinein immer etwas zum Lästern. Wenn die Nase des Gegenübers nicht zu lang war, dann war sie eben zu kurz. Wenn wir nicht erschienen wären, hätte man sich eben darüber moquiert, dass wir es nicht sind. Wenn wir unsere Namen und Gesichter preisgeben, werden sie – wie jetzt gerade – auf Facebook verteilt um sich darüber aufzuregen und vor uns zu warnen und wenn wir uns verstecken, gelten wir ebenfalls als feige. Wie mans macht, macht mans falsch… Man darf uns anklagen, doch wir dürfen nicht zurück anklagen…
Und noch mal: Was haben wir schon groß anderes auf der Demo gemacht als einfach nur da zu sein und eventuell mit dem einen oder anderen zu plaudern zu versuchen oder ihm einen Flyer in die Hand zu drücken? Wir hatten keine Plakate dabei. Wir hatten keine Megaphone dabei. Wir waren nicht verkleidet oder sonst auffällig angezogen (mich hat man ja in der Masse noch immer nicht gefunden). Wir haben uns nicht schreiend in die Masse geworfen und aktiv für Unruhe gesorgt. Letztendlich waren es sogar eher wir, die von der Polizei von den aggressiven Demonstrationsteilnehmern geschützt werden mussten, ohne uns nun mit dieser Aussage als Opfer darstellen zu wollen.

Aber halt – wenn wir in diesem Fall nicht Opfer waren, was waren wir dann…?

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Betreffend der heutigen Demo in Köln gegen sex. Missbrauch #2

Nachdem uns einige Demonstranten tätlich angegriffen haben:

(damit die ganzen Hausfrauen keinen Herzkasper kriegen ;) )

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Betreffend der heutigen Demo in Köln gegen sex. Missbrauch

Hatte ich die Tage auf Facebook gefunden und fand ich lustig:

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